Thomas Jacob - Webautor
Internetprojekte & Informationsdesign
Forschung und praktische Anwendungen





Suchmaschinenoptimierung und Webdesigen, Belin, Dresden

Informationsdesign

Eine der bewährtesten Methoden Informationen darzustellen ist Das Buch: Text und Bilder können hier auf altbewährte Art abgerufen werden ...

Dazu kommt natürlich noch das besondere Ambiente beim lesen - hier kann es zur puren Entspannung werden ...

Doch mit dem Internet hat sich das Informationsverhalten geändert - und das neue Medium hat seine eigenen Gesetze:

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Wahrnehmungsfähigkeiten

Empfehlung "Das Buch und die Printmedien sind zu Ende erfunden", sagt man und fragt sich, ob das bei den neuen Medien der Internetwelten ebenso der Fall ist. Diese Frage ist natürlich rein rhetorisch gestellt, denn jeder weiß, bei den Screenmedien ist noch alles im Fluss (und manches ist sicher schon den Bach runter gegangen). Damit meine ich die Erwartungen, in welche uns die neue Medienwelt versetzt hatte, ohne sie zu erfüllen.

Empfehlung Die Problematik beginnt bereits mit der simplen Tatsache, dass du den Monitor deines Computers nicht in die Hand nehmen und darin blättern kannst - damit ist das zweidimensionale Screenmedium weiter weg, von unserer Wahrnehmungsfähigkeit, und buchstäblich schwerer zu "begreifen". Damit will ich sagen: die Information am Computer kostet im Verglich zum Druck mehr Aufmerksamkeit - mehr Energie (vielleicht auch nur mehr gefühlte Energie), die daraufhin das Verlangen verursacht, möglichst schnell die wesentlichen Information aufzuspüren. Wir bewegen uns stets als ruhelos Suchende durch das interaktive Netz.

Empfehlung Jeder wird mir recht geben, dass es unmöglich ist, einen Roman oder selbst leichte Prosa am Computermonitor zu lesen und zu genießen - und so hat sich aus den oben geschilderten Tatsachen mittlerweile von allein die interaktive Medienvielfalt auf wenige "Literaturgattungen" beschränkt - die da vielleicht elektronischen Sachbüchern, Informationsbroschüren, Firmenpräsentationen, Werbe- und Verkaufskatalogen gleichkäme - mehr nicht --- aber eben auch nicht weniger.


Empfehlung Der Autor, also ein Jemand, der sich seinen Mitmenschen schreibend mitteilen will, kann dies auf die herkömmliche Art tun, oder er wählt das neue Medium. Neben den oben geschilderten Nachteilen locken hier natürlich auch Vorteile: niedrige Kosten für das Veröffentlichen und oftmals nebenbei noch Werbeeinahmen von Affiliate-Programmen.
Auch die Chance ohne Zeitverzug ein breites Publikum zu erreichen ist ein wirklicher Vorteil des Internet. Bleibt noch der Einwand: was nützt es mir, wenn ich im Internet veröffentliche und mich aber keiner findet - klar, jetzt sind wir beim Thema Suchmaschine angelangt.

Empfehlung Hier will ich mich kurz fassen. Es gibt einige bekannte Standards für die Maschinenlesbarkeit von Internetseiten - die sollte man einhalten und sich dann erst wundern, wenn man in der Masse der qualitativ hochwertigen Webseiten nicht gefunden wird - zudem werden Wort- und Bildersuchmaschinen immer intelligenter. Das heißt, in der Wahrnehmungsfähigkeiten der künstlichen Intelligenz (der Suchmaschinen) sehe ich nicht das Problem, sondern in der des Menschen. Es sind nach meinem Dafürhalten die scheinbar unbedeutenden Nebensächlichkeiten, die so manches Projekt scheitern lassen - oben habe ich sie angedeutet.

Empfehlung Nun zu meinen Internetprojekten. Das Infoportal zur Gartengestaltung (www.derkleinegarten.de) ist seit Anbeginn ein Experimentierfeld, um Möglichkeiten auszuloten, in welchen Formen ich mir als Sachbuchautor das neue Medium nutzbar machen kann. Das Experimentierfeld ist es geblieben, zumal es mich mit einer interessanten und neuen Wissenschaftsdisziplin konfrontiert hat, welche die Entwicklung der Screenmedien sicher noch einige Jahre im Laufen hält - es ist das Informationsdesign.

Empfehlung Bei Wikipedia liest man derzeit (2007) darüber folgendes: "Als relativ neue Disziplin bewegt sich das Informationsdesign im Spannungsfeld zwischen Informatik und Psychologie.
Immer mehr Technik dringt in den Alltag und Menschen müssen in sehr kurzer Zeit viele Informationen verarbeiten und sich auf neue Sachverhalte einstellen.
Hierbei spielen Themen aus der Wahrnehmungspsychologie eine wichtige Rolle. Die strikt logisch mathematische Präsentation von Informationen entspricht nicht der menschlichen Wahrnehmung und Verarbeitung von Information." – interessant für mich zu erfahren: es gibt parallel zu meinen Beobachtungen schon seit einiger Zeit einen gesonderten Wissenschaftszweig der Informatik.

Empfehlung Meine Entwicklungsarbeiten richten sich jetzt auf Suchtechnologien und auf das menschliche Verhalten innerhalb dieser Interaktionen. Im Besonderen teste ich die Verwertbarkeit von Bildmaterial - denn das, so scheint mir, ist die Stärke des Medium Bildschirm.
Bei der Verarbeitung von gut proportionierten Text- und Bildinformationen ist der Monitor dem traditionellen Printmedium tatsächlich überlegen - auch das unterschwellig Spielerische des Computers mag zu bedenken sein - wie der Ruf des nie Fertigen - und so nenne ich meine Autorenarbeit Internetprojekte ...


 



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